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Problemstellung

Eine große Speditionsfirma für Flüssigtransporte füllt den Inhalt Ihrer Tankzüge an der Abfüllstation in z.B 200 l Fäßer ab. Sie drücken Druckluft (bis zu 2,5 bar) in den Tank, um z. B. Paraffine aus den Tanks. Diese normal-feuchte Luft wird durch einen von in LKW’s üblich genutzten Adsorptionstrockner getrocknet, damit keine „Emulsionen“ entstehen können.

Diese Patrone/Adsorptionstrockner ist mit Silicagel-Granulat gefüllt. Das Granulat ist orange gefärbt, bei Feuchtigkeitsaufnahme wird es transparent. Am Schauglas erkennt man dann den Feuchtegrad. Diese Patrone muss unter Umständen 2-3 mal täglich von der Wand abmontiert, geleert, neu befüllt und wieder montiert werden. Dieses ist sehr aufwendig.

Lösungsansatz

Wir werden im Versuch, ein von der Spedition gestelltes 200 l-Chemie-Faß, so umfunktionieren, dass der Kompressor seine angesaugte Luft nur aus diesem Behälter beziehen kann, die wir vorher mit unserem TTR150 Adsorber getrocknet haben. Unser Adsorber trocknet die Luft bis zu 5% rel. Feuchte. Somit ist gewährleistet, dass wir nichts in deren Vorschriften ändern. (Vor Tankleerung Adsorber prüfen) Die Patrone mit 2,6 kg Granulat sollte dann nur noch selten neu befüllt werden müssen. Das Granulat kostet 8,45 €/kg und muss nach Gebrauch entsorgt werden.

Ergebnis

Wir können anstatt 20 t Flüssigkeit zu trocknen nun mit 50 t rechnen. Zudem sparen wir dem Kunden Granulat und Arbeitszeit.

UPDATE: 24.07.2009

Hier noch einige Bilder dieser Lösung:

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