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WasserschadenTeil4

Gerade nach einem Wasserschaden ist die Gefahr eines Schimmelpilzbefalls besonders hoch. Doch daneben gibt es weitere Ursachen für diese Plage wie etwa eine zu hohe Luftfeuchtigkeit oder falsches Lüftungsverhalten oder auch baudynamische Mängel wie Wärmebrücken. In jedem Fall ist es ratsam, sofort für die Entfernung des Schimmelbefalls zu sorgen, denn die Pilze verursachen Krankheiten und sind Auslöser einer ganzen Vielzahl von Allergien.

Schimmel wächst im Haus nur auf Materialien, die eine erhöhte Feuchtigkeit aufweisen. Eine solche Feuchte entsteht aufgrund eindringenden Wassers verursacht durch Schäden, wie etwa undichte Flachdächer, Rohrbrüche oder ausgelaufene Waschmaschinen. In dem durchnässten Mauerwerk wachsen Bakterien, doch wenn das Material nicht mehr fühlbar nass ist, werden diese durch Schimmelpilze verdrängt, die dann die besseren Wachstumsbedingungen haben.

Notwendig ist daher in aller Regel eine technische Austrocknung, durchgeführt von Sanierungsfirmen für Wasserschäden. Diese arbeiten mit Austrocknungsgeräten, die das Wasser aus der Luft kondensieren und trockene, warme Luft an die feuchten Wandbereiche blasen. Die Aufstellung solcher Austrocknungsgeräte kostet zum einen weniger als man denkt. Und zum anderen erzwingt ihr Einsatz die baubiologische Logik, denn erst im völlig ausgetrockneten Putz können Pilze nicht mehr weiterwachsen. Hier einige Tipps zum Umgang mit Schimmelpilzen …

  • Nicht einfach wegwischen!
    Versuchen Sie nicht den Schimmelpilzbefall mittels eines einfachen Wischens zu entfernen. So bewirken Sie nur eine Verwirbelung und Verbreitung der Sporen in der Luft. Bei kleinerem Befall sollten Sie ihn vielmehr mit Brennspiritus oder Isopropylalkohol aus der Apotheke oder Drogerie entfernen. Beide alkoholbasierten Mittel sind gut geeignet, allerdings hochentzündlich! Deshalb sollte am besten während und nach ihrer Anwendung gut gelüftet werden, bis sich der Alkohol verflüchtigt hat.
    Mit solchen Schimmelentfernern werden die oberflächlich sichtbaren Pilzbestandteile entfernt und unwirksam gemacht. Ist der Pilz jedoch in die Oberfläche „eingewachsen“, kommt er nach einigen Wochen oder Monaten wieder zum Vorschein, und kann Sporen ausstreuen, wenn noch genug Feuchtigkeit vorhanden ist. Daher kommt man vor allem bei chronischen Problemen um den Einsatz eines Sachverständigen kaum herum. Dasselbe gilt auch ab einem Schimmelbefall von etwa einem halben Quadratmeter Fläche – auch diesen Fall sollten Sie den Profis überlassen.
  • Sorgfalt bei der Wahl der Mittel!
    Die Experten warnen vor der unsachgemäßen Entfernung von Schimmelbefall sowie der Verwendung von Fungiziden (pilztötenden Mitteln) und vielen anderen Produkten zur Schimmelentfernung in Innenräumen – dies verursache durch die Belastung der Raumluft mehr Gesundheitsgefahren als der Schimmelpilz selbst. Darüber hinaus befinden sich in einigen angebotenen Mitteln gegen Schimmelpilz zwar Bleichmittel und Chlorstoffe, welche den Schimmelpilz bleichen und ins Mauerwerk eindringen, jedoch keinen desinfizierenden Effekt bewirken.
  • Bauteile nicht entfernen!
    Sie sollten keine angrenzenden Bauteile, wie etwa Fußleisten, entfernen und lösen. Auch hierdurch entsteht eine Verwirbelung und Verbreitung der Sporen.
  • Vertrauen Sie den Profis!
    Ein Schimmelpilzbefall kommt nicht von ungefähr, sondern hat seinen guten Grund: So können ein vorhandener Rohrbruch, aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich, baudynamische Mängel, wie eine Wärmebrücke, oder auch falsches Lüftungsverhalten die Ursache sein. Um also den Schimmel beseitigen zu können, bedarf es einer genauen Analyse des Wohnumfeldes. Ebenso bedarf die professionelle und nachhaltige Schimmelpilzbehandlung des Einsatzes von entsprechendem Equipment und angepassten Verfahrenstechniken. Am besten kontaktieren Sie im Fall der Fälle die hierzu spezialisierten Sanierungsunternehmen für Wasserschäden.

Erst lokalisieren, dann sanieren!

Wenn die Ursache gefunden ist, gilt es festzustellen, wie weit das Mycel des Schimmelpilzes in den Nährboden, beispielsweise die vom Schimmel befallene Wand, gewachsen ist. Diese Analysen sollten nur durch sachkundige Labore vorgenommen werden, da falsches Vorgehen bei den Messungen und Fehlinterpretationen der Ergebnisse sonst nicht auszuschließen sind. Hier arbeitet die von der Lieck seit Jahren mit kompetenten Instituten, Verbänden und Sachverständigen zusammen.

Für die dauerhafte Entfernung von Schimmel ist es erforderlich den gesamten mit dem Mycel zersetzten Bereich zu behandeln und ggf. zu entfernen. Eine Schimmelsanierung umfasst je nach Schadensart und -umfang neben den Standardleistungen wie der Luftreinigung, mechanischen Entfernung und desinfizierenden Vorbehandlung auch die folgenden Spezialbehandlungen bei Austrocknungsmaßnahmen:

  • Unterdruck-Trocknung mit der einzig wirksamen vierstufigen TROTEC Filtrationskette
  • Vorfiltrierung mittels Mikrofilter- Klasse F7 gemäß DIN 779
  • Feinfiltrierung mit speziell entwickeltem HEPA-Filter Klasse H13 gemäß DIN 1822-1
  • Ozon- oder Singulettsauerstoffbehandlung
  • Fogging

Alle bei von der Lieck angewendeten Sanierungsmethoden entsprechen dem „Sanierungs-Leitfaden“ des Umweltbundesamtes und sind auf dem aktuellsten Stand der Technik.

Informieren Sie sich jetzt auf der VDL-Homepage über die Leistungsvielfalt.
Zur Terminvereinbarung für eine Beratung bei Ihnen vor Ort – oder im aktuellen Schadensfall – genügt ein Anruf unter 02452 962-120.

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