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Der Auftrag
Im Bereich eines Schwimmbeckens kommt es zu Tropfenbildung an einer Kellerdecke. Nach Aussage der Beteiligten tropft das Wasser nur dann aus der Decke, wenn auch das Schwimmbecken komplett gefüllt ist. Da der Verdacht bestand, dass eine Dusche oberhalb des Schwimmbades für den Schaden verantwortlich sein könnte, war diese bereits im Vorfeld geöffnet worden, ohne dass das Problem damit aber behoben war.

Die Untersuchung
Um die Ursache dieses Schadensbildes zu finden, sollen messtechnische Untersuchungen mit Hilfe einer Neutronensonde durchgeführt werden. Mit Hilfe der Neutronenradiometrie können Feuchteverteilungen ohne jegliche Oberflächenzerstörung in Bauteilen bestimmt werden. So können flächendeckende Aussagen über den Grad der Durchfeuchtung und somit auch die Herkunft von Feuchteschäden getroffen werden.

Nach der Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten wurde entschieden, eine qualitative Feuchtemessung durchzuführen. Zum einen, wenn das Schwimmbecken nicht ganz gefüllt ist und zum anderen, wenn das Schwimmbecken soweit gefüllt ist, dass die Überlaufrinnen bewässert werden. Hierbei wurde die Neutronensonde auf jede einzelne Fliese aufgesetzt
und die Digitalen Messwerte dokumentiert.

Die Ergebnisse Die Feuchteverteilung gemäß der mit der Neutronensonde ermittelten Messwerte
Dabei wurde festgestellt, dass im unmittelbaren Umfeld des Schwimmbeckens die höchsten Messwerte vorliegen. Bei verändertem Wasserstand konnte auch ein Ansteigen der Messwerte beobachtet werden, wobei die direkt am Becken angrenzenden Bereiche auch die höchste Messwertveränderung zeigten.

Anhand der Messwerte wurde also bewiesen, dass die Ursache der Feuchtigkeit nicht die Dusche, sondern das Becken selber war. Die Öffnung der Dusche durch den Installateur wäre also nicht nötig gewesen.

Um unnötige Schäden zu vermeiden, sollten Sie sich frühzeitig an die Experten von VDL wenden.

Zerstörungsfreie Messtechniken helfen, die Schadensursache eindeutig zu bestimmen, ohne dabei
die Bausubstanz anzugreifen.

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