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Der EinsatzortDie Aufgabenstellung:

Auf einer Kläranlage sollten neue Abwasserleitungen verlegt werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurden erste Grabungen vorgenommen, um die Untergrundverhältnisse zu prüfen. Hierbei konnten metallische Wasserleitungen gesichtet werden, deren Lage nicht bekannt war. Der vorliegende Plan zeichnete an jener Stelle keine Leitungen aus. Da im Rahmen der weiteren Arbeiten keine Leitungen beschädigt werden sollten, sollte nun der Leitungsverlauf geortet werden. Zum Einsatz kam dann die Tonfrequenzanalyse.

Die Messung mit der Tonfrequenzanalyse:

Besendung einer freigelegten LeitungDer bei diesem Verfahren verwendete Sender erzeugt in der Leitung einen elektrischen Wechselstrom als Messsignal, dessen Magnetfeld von der Empfangseinrichtung geortet wird. Diese Detektion ermöglicht die Bestimmung der Lage und der Verlegungstiefe der zu vermessenden Leitung. Diese Form der Leitungsortung ist nur für metallische, elektrisch leitende Leitungen anwendbar.

Nichtmetallischen Rohren muss ein Ortungsband beigegeben werden, oder man ortet den Leitungsverlauf mit einem Molchsender. Bei diesem Verfahren wird ein Tonfrequenzsender in Form eines Rohrmolches durch das zu ortende Rohr bewegt. Mit der Empfangseinheit werden dessen Signale an der Oberfläche registriert und über die Signalstärke kann dann der Rohrverlauf verfolgt werden.

Das Untersuchungsergebnis:

Metall im UntergrundIm ersten Schritt wurden die zu ortenden Leitungen in Augenschein genommen. Im Bodenaufbau befand sich Eisen, welches die Ortung der Leitung erschwert. Des Weiteren befanden sich in der Nähe der georteten Leitungen Stromkabel. Die Messtechniker entschieden sich trotzdem für den Einsatz des oben aufgeführten Leitungsorters.

Im zweiten Schritt wurde die metallische Leitung mit einem Stromimpuls beaufschlagt, um im Anschluss daran den Leitungsverlauf abschreiten zu können. Mit Hilfe des Empfängers und trotz der Signalbeeinflussung durch die gesichteten Stromkabel, wurde der präzise Leitungsverlauf ermittelt. Der Leitungsverlauf wurde auf dem Gehweg sowie der Straße mit Markierungsspray markiert und in einem Plan dokumentiert.

Im weiteren Verlauf der Bauarbeiten konnte eine Beschädigung der Wasserleitung vermieden werden.

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