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In einem Wohnhaus in der kleinen Gemeinde Titz an der A44, wurde von einer deutlich sichtbaren Feuchtebildung im unteren Wandbereich vor und auch neben dem Badezimmer berichtet.

Nach dem Eintreffen im betroffenen Objekt und einer kurzen Begehung stand für die Kalt- und Warmwasserleitungen eine Druckprobe an. Fällt der Druck bei dieser Methode der Leckortung, kann davon ausgegangen werden, dass auf der geprüften Leitung eine Leckage das Wasser entweichen lässt, so wie auch hier in Titz. Nach mehreren Prüfungen wies die Kaltwasserleitung immer wieder massive Druckverluste auf.

Zusätzlich wurde dann festgestellt, dass das Univentil der Duschtasse locker war. Um ein genaues Ergebnis zu erhalten, wurden nun einige weitere Druckproben durchgeführt, doch der Druckabfall auf der Kaltwasserleitung blieb eindeutig bestehen.

Nun galt es, die Leckage auch endlich zu orten, wenn man schon wusste wo sie sich ungefähr befinden musste. Zur genauen Detektion wurde in diesem Fall das Tracergasverfahren gewählt. Das Gasdetektionsverfahren ist eine zuverlässige Methode, vorrausgesetzt der Leitungsverlauf ist bekannt. In Titz stand der Gasdetektion nichts im Wege, da der Leitungsverlauf bereits im Vorfeld bekannt war. Damit sich das Prüfgas (Tracergas) auch ohne Probleme im Leitungssystem ausbreiten konnte, wurde dieses zunächst via Kompressors  mit Druckluft leer gepresst. Anschließend wurde die Gasflasche mit dem Tracergas an die Kaltwasserleitung angeschlossen und mit dem Prüfgas gefüllt. Mittels eines Gasdetektors konnte man nun die Umgebung abschreiten und durch die spezielle Messsonde dann die teils geringen, aber auch sehr üppig ausfallenden, Gaskonzentrationen in der Luft zu messen. Ein Resultat zeigte sich bei dieser in der Regel zeitintensiven Methode bereits nach einer kurzen Weile. Der Gasdetektor zeigte heftige Gasaustritte vor und neben der Duschtasse.

Mit dem Wissen, dass die Leckage sich also unter der Duschtasse befinden muss, wurde ein kleiner Teilbereich der Wandung entfernt um den Bereich einsehen zu können. Hier lag dann auch der Rohrverlauf der Druck führenden Leitungen, also auch der der vermeintlich beschädigten Kaltwasserleitung. Doch bereits während man die Wandung entfernte konnte man die Leckage deutlich hören und schließlich auch ohne weitere Hilfsmittel sehen.

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