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Die Aufgabenstellung

An der Erdwärmeanlage eines Neubaus ist ein Druckverlust festgestellt worden. Um diesen eingrenzen zu können wurden im Vorfeld Druckproben auf dem Leitungssystem durchgeführt. Diese Prüfungen ließen es zu die Leckage auf einen Bereich der im Erdreich verlegten Leitungen zu beschränken.

Da der Leitungsverlauf der Außenanlagen bereits fertiggestellt war sollte das Tracergasverfahren die Lokalisation der Leckstelle ermöglichen.

Das Untersuchungskonzept

Im ersten Schritt wurde anhand von Bauzeichnungen der Leitungsverlauf festgelegt und das gesamte Leitungssystem mittels Kompressor entleert.

Im zweiten Schritt wurde Tracergas in das Leitungssystem eingeflutet. Beim Abschreiten des bekannten Leitungsverlaufs mit einem Gasdetektor konnte ein Gasaustritt an einer gepflasterten Fläche lokalisiert werden. Hier zeigte der Gasdetektor einen massiv erhöhten Tracergasgehalt in der Luft an.

Die Zusammenfassung

Mit Hilfe der zerstörungsfreien Messtechnik lassen sich Leckagen an im Erdreich verlegten Außenleitungen orten, auch wenn der genau Leitungsverlauf unbekannt ist. Der Verlauf des Leitungssystem wird zunächst eingemessen oder geortet und anschließend, wie in diesem Fall, z. B. mittels Gasdetektionsverfahren die Leckstelle eingegrenzt.

Durch das kostengünstige Untersuchungskonzept konnte auch bei diesem Einsatz die Leckage gezielt freigelegt und behoben werden, ohne dass der gesamte Leitungsverlauf freigegraben werden musste und somit die Außenanlagen hätte erneuert werden müssen.

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