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Das BetriebsgeländeVon einer Kölner Firma wurde VDL beauftragt, die Wasserleitungen auf dem Betriebsgelände auf Leckagen zu überprüfen. Grund dafür war der verdächtig hohe Wasserverbrauch, der seit einiger Zeit die Betriebskosten in die Höhe trieb. Zwar konnte das Gebiet der Leckage schon im Vorhinein auf einen relativ kleinen Raum eingegrenzt werden; ein Abstellen der Maschinen bzw. der Wasserversorgung war allerdings nicht möglich.

Nach der Begehung der Örtlichkeiten und einem Abschreiten des Leitungsverlaufes wurde zunächst die Versorgungsleitung, auf welcher sich die Leckage befand, mit Hilfe von Streckenschiebern in drei Abschnitte unterteilt. Mittels Durchflussanalyse konnte ein tatsächlicher Wasserverlust von 150 l pro Minute festgestellt werden. Daraufhin wurde die Durchflussanalyse fortgesetzt, während die Streckenabschnitte mit den Schiebern einzeln abgesperrt wurden. Da nach dem Schließen beider Schieber keinerlei Veränderung bei der Durchflussanalyse festzustellen war, konnte die Leckage auf den ersten Streckenabschnitt eingegrenzt werden.

Der betroffene Abschnitt wurde im Folgenden mittels Korrelationsanalyse genauer überprüft.

Die Leitung aus duktilem Gussrohr hatte eine Länge von 62 Metern und eine Nennweite von 100. Diese Parameter sind wichtig, um die akustischen Signale richtig interpretieren und die Leckstelle so genau berechnen zu können. Nun wurden mehrfach Korrelationen mit verschiedenen Frequenzen durchgeführt. Anhand der akustischen Signale, die von den Mikrofonen an zwei Messpunkten aufgezeichnet wurden,  konnte die Leckage schließlich auf einen kleinen Bereich eingegrenzt werden.

Die im Anschluss durchgeführte Überprüfung des Leitungsverlaufes mittels Frequenzanalyse brachte jedoch aufgrund des permanenten Werkverkehrs, der laufenden Produktion und der damit verbundenen hohen Geräuschkulisse, kein verbindliches Ergebnis. Da sich im betroffenen Leitungsverlauf auch keine Anschlüsse befanden, in die Prüfgas eingeflutet werden konnte, war eine Überprüfung mittels Prüfgasdetektor ebenfalls nicht möglich. Deshalb wurden weitere Korrelatormessungen durchgeführt, wobei die Frequenzen immer mehr eingegrenzt wurden und die Leckage an dem beschriebenen Ort bestätigt werden konnte.

Eine Abweichung von 1 m plus oder minus wird dabei aufgrund der für die Messung ungünstigen Bedingungen eingeräumt. Dennoch konnte eine Leckage als Ursache des erhöhten Wasserverbrauches gefunden und ausreichend eingegrenzt werden, so dass das betroffenen Rohrleitungsstück im Anschluss freigelegt und repariert werden konnte.

Die betroffene AußenleitungEinsatz des Korrelators

Einsatz KorrelatorDie Leckagestelle

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