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Bild1Vorabinformationen

In einem renommierten Heinsberger Restaurant soll eine Leckageortung durchgeführt werden. Grund dafür ist eine Wasseruhr die ständig läuft, auch wenn kein Mitarbeiter des Restaurants das Wassernetz in Anspruch nimmt.

Die Untersuchung

Ein Fehler am Wasserzähler konnte nach einer Begutachtung ausgeschlossen werden. Danach wurde die Kaltwasserzuleitung am Warmwasserboiler abgesperrt und das Drehen der Wasseruhr hörte auf.

Bild2Im weiteren Verlauf der Leckortung wurde mit dem Feuchtemessgerät T2000 das gesamte Restaurant abgetastet. Bei einem Referenzwert von 50 – 60 Digits wurden in der Küche zum Teil Feuchtewerte von 90 – 130 Digits gemessen. Die übrigen Bereiche des Restaurant wiesen allerdings keine ähnlich hohen Werte auf.

Um den genauen Leitungsverlauf der Warmwasserleitung im Restaurant und besonders der Küche zu orten, wurde das Frequenzanalyseverfahren eingesetzt. Der Leitungsverlauf wurde während der Frequenzanalyse markiert. Anschließend wurde die Warmwasserleitung geöffnet um die Leitungsrohre für die Wärmebildkamera sichtbar zu machen. Mit Hilfe der Thermografie wurde nun kontrolliert, ob es Auffälligkeiten im Verlauf der Leitung gab. Nach kurzer Zeit zeigte sich dann auch durch die Thermografiekamera eine Unregelmäßigkeit an einer der Küchenwände.

Zum Überprüfen der verdächtigen Stelle wurde die Warmwasserleitung wieder abgesperrt, ausgeblasen und mit Tracergas gefüllt. Der Leitungsverlauf wurde mit einem Gasdetektor abgeschritten und ein hoher Gasaustritt konnte nachgewiesen werden. Der Detektor schlug dort an, wo durch die Wärmebildkamera eine Auffälligkeit im Leitungsverlauf beobachtet wurde.

Man entnahm schließlich eine Fliese, damit man das Leitungsrohr direkt begutachten konnte. Nach dem Entfernen der Teerschweißbahn wurde das Rohr abisoliert. Kaum war das Rohr freigelegt, konnte auch schon ein deutliches Zischen wahrgenommen werden. Der zusätzliche Wasseraustritt im geöffneten Bereich bestätigte nun: die Leckage war geortet.

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