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ObjektAufgabenstellung

In einem Wohnhaus  soll eine Leckageortung mittels der digitalen Endoskopie durchgeführt werden. Grund dafür ist Wasser, welches bei Benutzen der Dusche im Erdgeschoss aus den Fliesen gedrückt wird.

Vorinformationen

Nach Ankunft im o. g. Objekt wurde berichtet, dass vermutlich eine Verstopfung in der Abwasserleitung vorliegt, da beim Benutzen der Badewanne das Wasser nicht abläuft. Weiterhin ist beobachtet worden, dass sich beim Benutzen des Abwassersystems Wasser aus der Wand im Kellergeschoss drückt. Außerdem ist
Rohrleitungsverlauf Abwasseraufsteigende Feuchtigkeit im Keller im Verlauf des Duschabflusses zu beobachten gewesen. Im Keller konnten drei Abwasserfallleitungen eingesehen werden, darunter ein Hauptkanal vom Handwaschbecken , ein separater Kanal für die Badewanne sowie einer für die Dusche. Der Duschabfluss wurde vor wenigen Jahren teilerneuert. Durch eine messtechnische Untersuchung der wasserführenden Leitungen im Rahmen einer Leckageortung mittels der digitalen Endoskopie soll die Ursache für das vorgefundene Schadensbild ermittelt werden.

Untersuchungskonzept

Nach Begehung der Örtlichkeiten wurde unterhalb der Kellerdecke der freiliegende Abfluss der Dusche demontiert. Die Rohrkamera wurde in das Rohr geführt, um
Leckage Abflussdieses einzusehen. Im Fußboden konnte ein schadhafter Kunststoffbogen gesichtet werden. Eine Bodenplatte wurde entfernt und der Boden frei gelegt. Jetzt konnte der schadhafte Bogen eingesehen werden. Weiter konnte der Grundkanal mit der Kamera nicht untersucht werden, da ein Vorankommen nicht möglich war. Hier war ebenfalls eine starke Verschmutzung vorzufinden. Außerdem wurde durch die Reinigungsöffnung des Abwasserfallstrangs der Badewanne sowie durch die Reinigungsöffnung der DN 100 Abwasserfallleitung eine Kamerainspektion durchgeführt. Nach einiger Zeit war kein Vorankommen mehr möglich. Anschließend wurde der Verlauf der Grundkanalleitung mit einem Stift auf dem Fußboden markiert. Ebenfalls wurde der Punkt, an dem die Kamera nicht mehr weiter eingefahren werden konnte, auf dem
Verstopfung im Grundkanal markiertFußboden gekennzeichnet, weil hier eine Verstopfung vermutet wird.

Die digitale Endoskopie, auch Opto-Endoskopie genannt, ist eine geeignete Methode, um Rohrinnenbereiche von Leitungssystemen mit Durchmessern ab 50 mm zu untersuchen. Die maximale Untersuchungsstrecke, die dabei erreicht werden kann, beträgt ca. 36 m. Der Kamerakopf des Endoskops wird während der Messung durch ein Zentriersystem in der Mitte des Rohrquerschnitts gehalten, um einen maximalen Betrachtungsbereich in jeder Leitungslage sowie in verwinkelten Systemen zu gewährleisten.

Zusammenfassung

Mittels der digitalen Endoskopie konnte ein schadhafter Abfluss als Ursache geortet werden. Weiterhin konnte unterhalb der Betondecke eine Verstopfung im Grundkanal geortet und mit dem Ridgid-Rohrleitungsorter markiert werden.

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