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Heizkosten sparen mit Pyrometer

Nach einer richtig schönen Altbauwohnung habe ich eine ganze Weile gesucht – zentral sollte sie sein, groß genug, gut geschnitten und schön hell. Aber als ich dann das erste Mal das Objekt meiner Begierde besichtigte, zusammen mit dem Vermieter und einigen weiteren Interessenten, war ich sofort überzeugt. Das ist meine Wohnung, dachte ich, und ignorierte das leicht mulmige Gefühl, das mir die einfachverglasten Fenster und die veralteten Abdichtungen gaben. Ich ignorierte auch die weniger dezenten Warnungen meiner Eltern, die von unnötigen Wärmeverlusten und horrenden Energierechnungen erzählten. Wer denkt schon an so etwas, wenn er gerade seine Traumwohnung gefunden hat?

Jetzt, nach dem zweiten Winter den ich in meinen eigenen vier Wänden verbracht habe, hänge ich sogar noch mehr an dieser Wohnung. Ich lebe wirklich gerne hier, und ausziehen kommt für mich eigentlich nicht in Frage. Und trotzdem:

Die Heizkostenabrechnung, die ich kürzlich in der Post hatte, war ein riesiger Schock.

Trotz ständig aufgedrehter Heizungen konnte ich die Wohnung an wirklich kalten Tagen nicht richtig warm kriegen, und trotz dicker Socken und Wolldecken habe ich an manchen Abenden ganz schön gefroren. Aber wo ist dann die ganze Heizenergie geblieben, die mir da in Rechnung gestellt wurde? Eines ist klar – durch energetische Schwachstellen werden in älteren Gebäuden riesige Mengen an Energie buchstäblich zum Fenster rausgeheizt. Wie teuer das werden kann, das habe ich jetzt leider am eigenen Leib erfahren müssen. Und daher dachte ich: das sind doch Argumente, die eventuell auch meinen Vermieter überzeugen könnten, die Fenster zu erneuern und damit Wärmeverluste in seiner Wohnung ein für allemal zu verringern.

Um aber neben der Heizkostenabrechnung selber noch weitere Argumente für notwendige Sanierungsmaßnahmen vorweisen zu können, habe ich mich mal mit einem Pyrometer bewaffnet auf die Suche gemacht: Nach mangelhaften Isolierungen, Wärmebrücken und anderen energetischen Defekten.

Denn mit dem Pyrometer lässt sich die Oberflächentemperatur von Bauteilen berührungslos und punktgenau messen, so dass sich Energieverluste in Form von niedrigen Temperaturen im Innenbereich äußerst genau aufspüren lassen.

Mit konkreten Zahlen lassen sich die meisten Menschen eben leichter überzeugen, und die Messwerte die ich in meiner Wohnung ermitteln konnte, sprachen wirklich für sich: Bis zu 5 Grad Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenwänden, deutliche Zugluftleckagen an den Türen und durch die Fenster ging sogar noch mehr Energie verloren.

Die Ergebnisse meines Energie-Checks mit dem Pyrometer habe ich genau dokumentiert und meinem Vermieter vorgelegt.

Jetzt bin ich gespannt, was er zu den Wärmeverlusten in seiner Wohnung sagt, denn allein aus ökologischen Gesichtspunkten ist eine solche Situation ja eigentlich nicht tragbar. Also wer weiß, vielleicht habe ich ja sogar Glück und kann schon den nächsten Winter in einer energetisch sanierten Wohnung verbringen?

Machen auch Sie jetzt den Energie-Check und sparen noch diesen Winter: Das Pyrometer BP21 ist ideal, um Wärmeverluste in jedem Haushalt aufzudecken…

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