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Ein milder Sommerabend auf der Terrasse, in netter Gesellschaft und bei leckerem Essen … was dabei noch fehlt? Nicht viel: Ein gutes Glas Wein dazu und der Abend ist perfekt. Obwohl ich kein großer Weinkenner bin und auch kein halbes Vermögen für jede Flasche ausgebe – wenn ich mir einen Wein kaufe, dann möchte ich ihn auch genießen. Einen guten Wein auszuwählen erfordert schon ein gewisses Maß an Fachkenntnis, aber danach kommt doch erst die wahre Kunst:

Wie lagere ich den Wein, damit ich ihn auch nach ein oder zwei Jahren noch problemlos meinen Gästen anbieten kann?

Weinlagerung im Weinregal

Wein ist sehr anspruchsvoll was die Lagerung angeht. Ein paar Tipps sollten Sie unbedingt beherzigen, wenn Sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Plätzchen für Ihre Weinsammlung machen:

  • Nicht so hell! Zu viel Helligkeit mag ein Wein gar nicht … Dabei ist es egal, ob es sich um natürliches Licht handelt oder um künstliche Beleuchtung – Licht ist Licht. Und das führt zu Zersetzungsprozessen, die den Wein geschmacklich und auch optisch verändern.
  • Nicht zu warm! Je nach Sorte fühlt sich Wein zwischen 5 und ca. 18°C so richtig wohl. Darunter entwickelt sich der Reifeprozess langsamer als normal, was an sich nicht tragisch ist. Schlimmer ist, wenn der Wein zu hohen Temperaturen ausgesetzt ist: Das beschleunigt den Alterungsprozess, was besonders bei frischen, leichten Weißweinen (wie ich sie mag) geschmacklich einiges kaputt machen kann.
  • Nicht zu trocken! Die relative Luftfeuchtigkeit sollte immer vergleichsweise hoch sein – optimalerweise so um die 70%. Sonst trocknen die Korken aus, verlieren an Elastizität und schließen nicht mehr so gut. Bei dauerhaften Feuchtewerten von über 80% besteht allerdings die Gefahr, dass Korken und Etikett anfangen zu schimmeln.
  • Nicht so ein Hin und Her! Viel problematischer als hohe Temperaturen und geringe Luftfeuchtigkeit alleine sind aber große Schwankungen in den klimatischen Bedingungen – das verträgt ein Wein noch viel weniger. Ein Klima Messgeräte gibt nicht nur Aufschluss über die Luftfeuchtigkeit, auch die Temperaturen lassen sich so leicht überwachen.
  • Nicht so wackeln! Wein weiß eine gemütliche Atmosphäre sehr zu schätzen – er mag es ruhig. Erschütterungen sollten so weit es geht vermieden werden.

Bleibt die Frage: Lohnt sich der Aufwand für einen 08/15 Wein aus dem Supermarkt? Absolut! Denn während ein richtig guter Wein schon mal kleinere Fehler verzeiht, sind gerade die günstigeren Tropfen besonders sensibel und verderben durch unsachgemäße Lagerung.

Deshalb schnappen Sie sich doch einfach mal ein Klima Messgeräte und überprüfen die Klimawerte in den dunklen, ruhigen Ecken im Haus: Würde sich ein Wein hier wohl fühlen? Wenn Lichtverhältnisse, Temperatur und Luftfeuchtigkeit stimmen und er dann auch noch schön in Ruhe gelassen wird, bestimmt!

… Na dann: zum Wohl!

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