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Wie bereits angekündigt, haben wir uns gestern Abend mit ein paar Kollegen getroffen, um der Pasta-Frage auf den Grund zu gehen: Spart man Energie, wenn man das Nudelwasser zuerst im Wasserkocher zum Kochen bringt oder braucht das eventuell sogar mehr Strom?

Wie sich diese Problematik auf einem Gasherd verhält, konnten wir leider nicht prüfen, und da auch normale Elektroherde einen Starkstromanschluss haben, der mit einem normalen Energiekostenmessgerät nicht kompatibel ist, haben wir für etwas vereinfachte Versuchsbedingungen gesorgt. Gut, dass ich in meiner Wohnung noch nicht ganz so perfekt eingerichtet bin, so dass wir für unseren Pasta-Test einfach auf meine elektrischen Kochplatten zurückgreifen konnten.

Der Versuchsaufbau

Der Versuchsaufbau sah folgendermaßen aus:

Ein Wasserkocher, eine Herdplatte, ein Energiekostenmessgerät, 3 Liter Wasser und natürlich Spaghetti und jede Menge Pesto.

Im ersten Durchgang haben wir die Nudeln komplett auf der Kochplatte gekocht. Das hat bei der Wassermenge und bei meinen anscheinend nicht ganz so wirkungsvollen Kochplatten ganze 38 Minuten gedauert – und hat unsere Geduld somit ganz schön strapaziert. Bei einem angenommenen Strompreis von 20 Cent pro KW/h (der heutzutage vielleicht schon etwas utopisch ist, aber ich denke zum rechnen reichts) hat uns dieser Spaß dann 18 Cent gekostet. Ganz schön happig.

Und was ist mit dem Wasserkocher? Der fasste leider nur 1,5 Liter, weshalb wir ihn gleich zweimal bemühen mussten. Danach kam das Wasser in den Topf auf der (inzwischen wieder abgekühlten!) Herdplatte, wo wir dann die Nudeln zugefügt und, genau wie bei der ersten Portion, 8 Minuten al dente gekocht haben. Ergebnis: Das Ganze ging mit 22 Minuten nicht nur deutlich schneller, es hat auch weniger verbraucht: 5 Cent für den Wasserkocher und dann noch mal 8 Cent für das Fertigkochen auf der Herdplatte.

Und was lernen wir daraus??

In meinem Fall ist es ganze 5 Cent günstiger, das Wasser zuerst in den Wasserkocher zu geben. Inwieweit man dieses Ergebnis nun verallgemeinern und auf den normale E-Herd übertragen kann muss jeder selber mit seinen physikalischen Grundkenntnissen ausmachen. Aber ich denke, die Tendenz ist klar: Der Wasserkocher ist bei diesem Test als eindeutiger Sieger hervorgegangen!

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2 Antworten auf Energieeffizienz: Ein Selbsttest (Teil 2)

  1. Pingback: Tweets that mention Energieeffizienz: Ein Selbsttest (Teil 2) | Trotec Group Blog -- Topsy.com

  2. Hillary sagt:

    Vielen Dank für den wissenschaftlichen Einsatz! Das Ergebnis ist eindeutig u. wird viel bewegen. Ein kleiner Schritt für euch, aber ein großer Schritt für die Menschheit 😉

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